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Zauberfrau Anne

Zauberfrau Anne

Anne Schmid

>> Trainerin & Expertin für Possibility Management  <<

Interview mit Zauberfrau Anne Schmid (2016)

Eine Verbesserung in meiner Beziehung ist, seit dem ich mit dem Possibility Management arbeite, dass ich dableiben kann. Das ist eines der größten Aspekte.

Ich glaube, ich hätte schon 200mal meinen Koffer gepackt, hätte ich nicht Possibility Management in einem meiner Rucksäcke. Es lässt mich da sein. Es lässt mich in Kontakt sein mit meinem Partner. Und es lässt mich vor allen Dingen an den Punkten, wo es für mich schwierig wird, habe ich Tools kennen gelernt, die mich genau in den Situationen mit meinem Partner verbinden, sodass ich wirklich dableiben kann, und über meinen nächsten Schritt gehen kann, der einfach ansteht.

Und sonst habe ich mich raus geflüchtet und bin natürlich immer wieder an diesen Punkt gekommen. Egal, welchen Partner ich hatte. 

Zauberfrau AnneDas ist für mich ein magischer Akt so eine Partnerschaft führen zu können. Und ich glaube ich hätte bis heute keine Kinder. Ich würde alleine durch die Welt rennen mit so einem Fokus auf ein vermeintliches Ziel. Also, es ging mit dem Possibility Management und mit der Beziehung extrem in die Weite und in die Tiefe.

Also, was ich meine, wenn ich sage das Leben wird für mich intensiver ist, dass die Gefühlsgrad auf der Gefühlsebene intensiver wird. Dadurch, dass ich gelernt habe Gefühle erstmal wieder zu fühlen.

Wut, Traurigkeit, Angst und Freude und die auch noch neu verkabelt habe. Also, im Sinne von, dass nicht Wut, Traurigkeit oder Angst schlecht ist, sondern, wie ich die Gefühle für mich nutzen kann. Also die Angst bringt mich unglaublich weiter in meiner Kreativität, in meiner ganzen schöpferischen Arbeit, die ich in meiner Schneiderei auslebe. Die Traurigkeit bringt mich unglaublich in Kontakt und in Verbindung mit Menschen in meiner Beziehung mit meinen Kindern. Und die Wut lässt mich einfach sehr schnell Entscheidungen treffen, in meinem Leben plötzlich. Die lässt mich sehr klar Grenzen setzen. Auch selber, also, wo ist bei mir ein Punkt, „Okay, jetzt ist Schluss und nicht weiter, braucht es gerade viel in unserem Alltagsleben mit den Kindern.“

Also manchmal könnte ich auch sagen, was ist das? Warum muss ich das jetzt spüren, ja?! Da würde ich mich am liebsten taub stellen. Und gleichzeitig merke ich, „Nee, da kann ich Schritte gehen, da kann ich weiter gehen.“ Und das meine ich mit Intensität, wenn ich von Intensität spreche.

Wenn mehr Menschen auf dieser Welt tiefer und bewusster fühlen könnten, dann würden wir mit dem ganzen unverantwortlichen Behandeln unserer Erde einfach aufhören. Wir würden nicht mehr den Müll erzeugen, wo wir erzeugen. Wir würden nicht irgendwelche, ich mein, wir erzeugen Regen, wer sind wir denn eigentlich? Wir würden keine Pestizide mehr auf unseren Feldern verstreuen. Wir würden nicht unsere Böden kaputt machen. Wir würden auch sehr wahrscheinlich unsere Kinder nicht mehr in die Schule schicken.

Sondern sie verbinden, mit dem Wesen Erde. Und es gäbe nicht mehr so viele Einzelkämpfer. Ich bin sicher, wenn Menschen tiefer und bewusster fühlen würden, würden sie sich zusammenschließen, weil sie merken, es geht nicht allein. Es geht im Team. Es würden sich Gemeinschaften bilden. Es würden sich Gemeinschaften bilden, wie ein Geflecht.

Es würden sich Gemeinschaften bilden über den Globus, die zusammenarbeiten. Ich habe immer wieder dieses Bild von diesem, wenn Menschen bewusst und tief fühlen, das ist wie ein Baum, der aus der Erde wächst und der diese Verbindung zum Himmel hat und der diese Wurzeln auf der Erde um den ganzen Erdball drumherum spannt. Und es ist wirklich eine Vernetzung und ein Miteinander. Und wir würden verstehen, dass wir ein gemeinsamer Organismus sind, der lebendig ist. Es würde, glaube ich, echt lebendig werden.

Und wenn ich fühlen kann, was ich jemandem antue, wenn ich mich so oder so verhalte. Und plötzlich die Wahl habe. Dann kann ich schier nicht mehr. Ich kann das eigentlich nicht mehr machen, was ich vorher gemacht habe. Wenn ich fühlen kann und immer wieder vor der Wahl stehe, dann stehe ich auch in der Verantwortung. Dann stehe ich plötzlich in dieser Verantwortung, wenn ich sehen kann, was ich tu`.

Zauberfrau AnneAlso ich kann ein Beispiel geben bei meinen Kindern. Ich kann da auch sagen, ich mache Fehler oder ich behandle sie manchmal so, wie ich das kenne. Ja und wo ich gesagt habe ich werde das nie bei meinen Kindern machen.

Was mir damals angetan wurde in der Situation, das möchte ich meinen Kindern nicht antun. Und schwuppsdiwupps passiert es mir. Aber ich kann fühlen, was in dem anderen passiert.

Ich kann spüren, was dieses Wesen gerade erfahren hat und ich kann in Kontakt gehen und ich kann darüber sprechen. Ich kann sagen, ja, das bin ich und ich mache diese Fehler.

Und ich habe gesehen, was es mit dir macht. Und jetzt kann ich die Wahl treffen, es einfach nicht mehr zu machen und es tut mir leid. Ich glaube nicht, dass wir vor solchen Fehlern gefeit sind. Aber diese Kommunikation, die entsteht, wenn ich es fühlen kann, das finde ich, also das experimentiere ich gerade bei meinen Kindern und das finde ich grandios.

Zauberfrau Anne

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03044 Cottbus

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Zauberfrau Sabine Bartscherer

Zauberfrau Sabine Bartscherer

Sabine Bartscherer

>> Trainerin & Expertin der Scott-Peck-Methode  <<

Interview mit Zauberfrau Sabine Bartscherer (2015)

Ich heiße Sabine Bartscherer und beschäftige mich mit Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Das mache ich hauptberuflich, begleite ich Gruppen durch den Prozess, sodass sie ihn selbstständig weiter führen können.

Das ist eben das besondere an der Methode nach Scott Peck, dass sie sich eben selbst begleiten lernt. Also es gibt dort keinen Leader mehr, sondern eine “Group of all Leaders”. Dieser Titel lässt sich leider nicht übersetzen.

Ich mach das seit 8 Jahren, aber ziemlich intensiv. Ich denke ich habe über 100 oder 100 Workshops mittlerweile begleitet.

Also das spannende an der Methode ist, dass sie eigentlich schon keine Methode mehr ist. Es gibt eigentlich keine Regeln mehr. Es gibt nur noch Empfehlungen und das Setting ist, das man ein Wochenende zusammen im Kreis sitzt.

Das sind in etwa 16 Stunden um einen Zyklus einmal durch zu erleben. Weil es gibt 4 Phasen die man so der Reihe nach idealerweise, aber in Wirklichkeit im zickzack und sonst welchen Kursen durchläuft, aber tendenziell ist zu erkennen das es so Phase gibt die man durchläuft.

Und ein Zyklus ist in etwa 16 Stunden. D.h. es ist ziemlich intensiv das Wochenende.

Also die erste nennt sich Pseudophase, ist aber eher so eine Verliebtheits-, Begeisterungswelle. Der Scott Peck spricht von so einer Partystimmung. Ist alles toll, wir kennen uns. Wir haben das Gefühl wir sind gut im Kontakt.

Es gibt aber viele Themen die irgendwie ausgeklammert werden. Das ist so die Creme. Das ist eine schöne Phase in der auch viel Kraft ist, aber eben noch das essentielle fehlt. Eben das kommt dann in der zweiten Phase zum Vorschein. Da merken dann die Menschen, Uh wer ist denn das eigentlich. Der ist ja ganz anders als ich. Der macht das ganz anders, der will was ganz anderes. Eigentlich sind wir uns ja überhaupt nicht einig. Wir haben uns gedacht wir haben die gleichen Ziele und wir haben sie gar nicht. Und dann gehen eben die Streitereien los.

Diese zwei Phasen gibt es eigentlich in jeder Gruppe die zusammen trifft über längere Zeit. Wenn man dann im Chaos landet und die Gruppe kennt sich damit nicht aus, dann gehen sie wieder zurück in die Begeisterungsphase, versucht es und dadurch heißt sie Pseudophase. Weil man zurückweicht und merkt es fehlt etwas. Meißtens gehen die Gruppen auch außeinander weil es irgendwie langweilig wird.

Und dann gibt es eine dritte Phase, das hat schon der Biomè? erforscht, was also entweder das Zerbrechen der Gruppe bedeutet, oder eben eine dritte Phase, er nennt sie Arbeitsphase, der SP nennt es authentische Gemeinschaft, ist. Der SP, sein Verdienst ist, das er untersucht hat den Punkt wo es sich unterscheidet. Also warum kommen diese Gruppen in den Authentischen Bereich und andere nicht.

Er hat untersucht das Gruppen sich anders verhalten, die in den Bereich kommen. Das was er dort erforscht, diese Verhaltensweisen, das nennt er Empfehlungen. Die werden dann möglichst angewandt, die widersprechen sich teilweise auch, aber es ist eine innere Haltung mit der man dann bisschen besser durch die Chaosphase durcharbeiten kann, sodass sie auch ein Gewinn ist.

Und unsere Erfahrung ist ja auch berechtigter Weise, wenn das Chaos ausbricht dann gehen die Gruppen kaputt. Deswegen wagen sich die Gruppen auch nicht unbedingt in dieses Chaos hinein. Wenn die Erfahrung einmal gemacht, ja wir kommen da durch das Chaos, dann haben wir sogar was schönes erlebt dahinter.

Dann kann eine Gruppe das weiterführen denn Prozess. Also es ist schon gut wenn man das wiederholt mit Fascilitator, aber prinzipiell kennt sich die Gruppe dann in diesem Prozess aus und kann das selbst führen.

Master of Sciene (Solararchitecture), Akademische Expertin für Solares Planen und Bauen. Jahrgang 1966, Architektin, Lektorin auf der Akademie der Bild. Künste/Wien bis 2013 und Facilitatorin „Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck”. 2004-10 Wohnprojekt bei Wien, 2010 Mitbegründerin Lebensgemeinschaft Schloss Oberbrunn.

Ausbildung zur Facilitatorin für den “Community Building Process nach Scott Peck” bei Edward Groody/Tim Dempsey (USA, CBI), Mona Reaume/Robert Reusing (USA, FCE), Bertens & Kanters (NL) (Zertifizierung, LEP) und bei Workshops des FCE (USA, San Francisco, Detroit). Erfahrung: ca. 160 Workshops, weltweit (auch in englischer/französischer Sprache: Bali, Frankreich, England, Tschechische Republik, Österreich, Schweiz…),

seit 2009 Leitung von nationalen und internationalen Ausbildungsgruppen (Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck).

Mehrere Ausbildungsmodule in “Council” bei Marlow Hotchkiss, Joe Provisor (Council in Schools).   Sie lebt seit 2010 mit ihrem Sohn am Chiemsee, Bayern.

Master of Sciene (Solararchitecture), Akademische Expertin für Solares Planen und Bauen. Jahrgang 1966, Architektin, Lektorin auf der Akademie der Bild. Künste/Wien bis 2013 und Facilitatorin „Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck”. 2004-10 Wohnprojekt bei Wien, 2010 Mitbegründerin Lebensgemeinschaft Schloss Oberbrunn.

Ausbildung zur Facilitatorin für den “Community Building Process nach Scott Peck” bei Edward Groody/Tim Dempsey (USA, CBI), Mona Reaume/Robert Reusing (USA, FCE), Bertens & Kanters (NL) (Zertifizierung, LEP) und bei Workshops des FCE (USA, San Francisco, Detroit). Erfahrung: ca. 160 Workshops, weltweit (auch in englischer/französischer Sprache: Bali, Frankreich, England, Tschechische Republik, Österreich, Schweiz…),

seit 2009 Leitung von nationalen und internationalen Ausbildungsgruppen (Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck).

Mehrere Ausbildungsmodule in “Council” bei Marlow Hotchkiss, Joe Provisor (Council in Schools).   Sie lebt seit 2010 mit ihrem Sohn am Chiemsee, Bayern.

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