2015

Vom Crowdfunding zur ersten Drehtour…

Die “Vorprojektphase” begann. Aus den vielen Stunden “Herumprobieren” wurde zunehmend mehr ein ernstzunehmendes Vorhaben.

2015

Durchs Heikos Kontakte zu zahlreichen Circleway-Freunden, deutschlandweit, konnten wir zunehmend unser Vorhaben kommunizieren.

Beinahe jeder der Befragten äußerte sein/ihr Wohlwollen bezüglich unserer Idee den “Kreismethoden” einen eigenen Film  zu widmen.

Einige unserer Protagonisten verfügten über persönliche Erfahrung in einer Art Erklärungsnot zu stecken, wenn sie auf ihre Teilnahme an “solchen Camps” angesprochen wurden.

Manitonquat und Ellika Linden bei einem ihrer Besuche der ZEGG-Gemeinschaft Bad Belzig.

Februar

Nach dem Heiko beinahe den gesamten Januar am Telefon verbrachte, waren viele Unterstützer, Fans und Freunde, kurzum, Multiplikatoren und Kommunikationspartner akquiriert.

Wenn es auch nicht mit der Bereitsstellung monetärer Mittel einherging, machten sich viele “CircleWay-Kenner” daran, uns und unser Projekt in der Welt zu verbreiten. Schließlich, erreichten wir innerhalb kürzester Zeit die 100 “erforderlichen Likes”, um die offizielle Sammelphase unseres Projektes auf Startnext anzugehen.

Januar

Zugegeben, keiner von uns hatte wirklich eine Ahnung, worauf er sich da einlässt! Jedoch ist jeder durch Erfahrung, hinterher, schlauer. Beinahe jeder einzelne Weg, jeder Minute, jeder Mensch, der uns begegnete, wurde zu einem wertvollen Teil dieser Geschichte.

Bereits Anfang Januar setzten wir die Arbeit am Crowdfunding-Trailer fort. Wir trafen uns täglich was zur “Umwandlung” des “Orange-Cottbus” in ein Onlinefundrise-Medienstudio führte.

In den letzten Januarwochen trafen wir uns beinahe täglich, mindestens jedoch, zweimal wöchentlich um gemeinsam als Kreis über die Gestaltung unseres Crowdfundingtrailers zu beratschlagen.

01.01.2015 bis 04.01.2015

Beginn Netzwerkphase “PreCrowdfunding”

05.01.2015 bis 10.01.2015

Projekteinladungen an unsere Freunde & Bekannte, mittels digitaler Netzwerke – Einrichtung einer Projektseite in Netzwerken, Homepage

14.01.2015 bis 17.01.2015

Kontaktaufnahme zu CircleWay-Kreisgemeinschaft Irland.

       Fertigstellung Trailer-Skizze
20.01.2015 bis 24.01.2015

Trailer-Experten-Preview

Coaching & Feedback von Clemens Schiesko

 
25.01.2015 bis 31.01.2015

Fertigstellung des Trailers – Ergänzung von Untertiteln

2015

März

Wir gründeten den “WirWelt” e.V.  und unsere Facebookseite nahm, dank Martins engagiertem Zutun, schnell Fahrt auf was nicht nur uns als auch den Kreismethoden weitere Bekanntheit und Reichweite eröffnete.

April

20.04. 2015 

Mitte April war dann soweit – unsere gemeinsame Arbeit war, erstmals, an einer bedeutenden Etappe angekommen.

Juni

14.06.2015

Offizielles und erfolgreiches Ende unseres Crowdfunding bei Startnext. Erst eine Woche vor Ablauf unserer Projektlaufzeit fand sich eine einzelne Spenderin, welche den Löwenanteil des Projektes stiftete.

Dank ihrer sowie auch der Unterstützung vieler weiterer Partner und Freunde konnten wir unsere Ausrüstung aufstocken und die ersten Probedrehs gemeinsam absolvieren.

Juli

04.07.2015 & 05.07.2015

2. “Tag der Soziokratie” in Wien

06.07.2015 bis 10.07.2015

CircleWay-Camp Schweden, Mundekulla

17.07.2015

Testdreh im “Laden Karlstraße 15”

19.07.2015

Etwa 10 Tage vor Beginn unserer großen Drehtour begaben wir uns, in unserem 6-sechsköpfigen Team auf die Reise nach Dresden. Hier trafen wir die Circleway-Freunde und Protagonisten unseres Crowdfundingtrailers zu einem erneuten Videogespräch.

22.07.-31.07.2015

ZEGG-Sommercamp, unter anderem, mit Manitonquat & Ellika Linden, Charles Eisenstein & Prof. Gerald Hüther. Offizieller Beginn der ersten “CircleWay-Filmdrehtour”.

2015

Mai

21.05.2015

Buchung der Flugtickets Ireland –> Deutschland für die Rückreise einer einzelnen Teamteilnehmerin im September 2015

22.05.2015 bis 26.05.2015

Jährliches Pfingstcamp (Bayern) mit Story & Ellika realisiert von und durch Stefan und Julia Mandel.

2015

24.-28.06.2015

Fusionfestivalwochenende &

Karlstraßenfest in Cottbus

31.07.2015 – 09.08.2015

Pacha Mama Camp, in der Nähe von München. Hier trafen wir, neben Sabine Bartscherer auch Susanne Nakandi sowie Stefan und Julia Mandel, Begründer und Veranstalter des Pacha Mama Camp.

Erstaunlicher Weise, verfügten auch diese beiden über persönliche Erfahrungen mit der Methode des “Possibility Management” und empfahlen uns dringend dessen Begründer, Clinton Callahan, auf unserer Drehtour zu besuchen, da er “zufällig” auch in der Gegend lebte.

Ähnlich, den Bewohnern des ZEGG in Bad Belzig lobten auch sie diese Methode innig und schwärmten in den höchsten Tönen.

September

07.09.2015 bis 13.09.2015

CircleWay Camp Arbon/Bodensee, Schweiz

17.09.2015 bis 20.09.2015

Gemeinschaft Hackenbeck (Göttingen)

21.09.2015

Interview mit Prof. G.Hüther

24.09.2015 bis 27.09.2015

Gemeinschaft Tempelhof

28.09.2015 bis 30.09.2015

Leadershipseminar (München) mit Story & Ellika, von und mit Stefan und Julia Mandel. Besuch bei Sabine Bartscherer

2015

November

Nach beinahe 120 Drehtagen, mehr als 2000 gefahrenen Kilometern und insgesamt mehr als 4 Terrabyte Datenvolumen begannen wir mit der Sichtung des gewonnen Rohmaterials. Was, abermals, neue Herausforderungen und Lernaufgaben mit sich brachte.

Es stellte uns, beispielsweise, vor die Herausforderung Möglichkeiten zu (er)finden, die durchschnittlich mindestens 2 extern aufgezeichneten Tonspuren für jedes Interview mit den entsprechend dazugehörigen Videoaufzeichnungen, nebst eigenen Kameratonspuren, zu synchronisieren[…]

Das manuelle Zusammenfügen eines 60minütigen Videos, ungekürzt, beträgt circa drei bis 6 Stunden. Je nach Qualität und Quantität des Ausgangsmaterials. Erst der hierdurch gewonnene “Rohfilm” ermöglicht ein ungestörtes Sehvergnügen. Was, seinerseits erforderlich ist, um sich fokussiert den inhaltlichen Kernaussagen des jeweiligen Sprechers widmen zu können.

Kurzum, es ging darum sich aus als Laie ein effizientes Arbeiten und weitere technische Kenntnisse anzueignen. Allsbald wurde das manuelle Synchronisieren durch eine entsprechende Software ersetzt – was, aufgrund der Abwesenheit genügend hoher Rechenleistung, genauso viel Zeit beantspruchte[…]

Zumal es viel (zu viele) Sprecher, Methoden und Szenen gab, die uns allesamt als unschätzbar wesentlich für unseren Film vorkamen. Stellte uns genau das vor die zweite Herausforderung:

Welche Aussagen, Methoden, Gemeinschaften, Personen ergänzen einander zu einem verständlichen Film?

August

01.-07.08.2015

In einer sehr intimen als auch intensiven Zeit auf einem kleinen Bauernhof, irgendwo im Nirgendwo, erhielten wir die Möglichkeit, nicht nur Manitonquat und Ellika etwas besser kennenzulernen, als mehr noch die Workshops, Rituale und Bräuche des Weg-des-Kreises persönlich zu erforschen.

 08.-16.08.2015

CircleWay-Summercamp Burulo, Italien

14.08.-26.08.2015

CircleWay-Summercamp Österreich

21.08.-29.08.2015

CircleWay-Summercamp Ireland

2015

Oktober

08.10.2015

Interview mit den Begründern von “Circling-Berlin”.

09.10.2015

Interview mit Gabriele Seils, Trainerin & Autorin, Expertin für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Expertin für Gewaltfreie Kommunikation

Gabriele Seils

Expertin für Gewaltfreie Kommunikation

22.10.-26.10.2015

Wir nehmen als 2-Mann-1-Frau-Team an unserem ersten “ETB”. Für einige von uns ein besonders weitreichendes, vor allem, eindrucksvolles Wochenende auf dem Lenzwaldhof in der Possibility-Management-Gemeinschaft.

Wie sooft, wurden wir durch Begnungen mit besonders netten Menschen als auch die leicht verständliche und nachvollziehbare Methode des Possibility Management beschenkt.

Bereits im Sommer, während unseres ersten Aufenthaltes, im Rahmen der Dreharbeiten, durften wir uns in einem etwa dreistündigen “Möglichkeitenkreis” einen ersten Eindruck vom Possibility Management machen. Gern folgten wir einer weiteren Einladung des Lenzwaldgemeinschaft. Diesesmal zur Teilnahme am “Expand the Box”-Seminar.

Begründer des Possibility Management

Clinton Callahan

Begründer des Possibility Management

Dezember

Bereits zu Weihnachten wurde uns bewusst, dass es ein ehrenwertes Ziel gewesen war, welches wir bis dato hatten, im Folgesommer mit dem fertigen Film an den entsprechenden Drehorten zu gastieren.

Es kam der Jahreswechsel und wurde ersichtlich, das wir zwar viel Material hergestellt jedoch, nur weniger ausreichend Geschichten, Erfahrung und Hintergrundinformationen hatten, die der Vielzahl an Informationen einen unterhaltsamen “Roten Faden” geboten hätten.

Also beschlossen wir, noch etwas mehr Material herzustellen und auf der kommenden Sommer-Camp-Saison einen ersten “Probeschnitt” des Filmes vorzustellen, um unseren Unterstützern zu danken als auch den aktuellen Werdegang unseres Projektes transparent zu machen.

Neurobiologe

Prof. Gerald Hüther

Neurobiologe & Autor