Fühle die Dankbarkeit (21)

Herzlich Willkommen!

Alljährlich erfasst uns in der Weihnachtszeit das Gefühl von Dankbarkeit und Nächstenliebe. Dabei gilt es, sich jeden Tag die Dinge bewusst zu machen, für die du dankbar sein kannst. Selbst wenn deine Arbeit vielleicht gerade besonders anstrengend ist, du krank bist oder dich enfach gerade mal nicht gut fühlst kann es schnell hilfreich sein sich an die Dinge zu erinnern, die unser Herz erfreuen.

Du kannst mit ganz offensichtlichen Dingen beginnen. Vielleicht freust du dich einfach nur auf den Feierabend, den nächsten Urlaub oder das nächste Treffen mit einem lieben Menschen.

In der nächsten Stufe findest du nach und nach kleinere Besonderheiten, die dir Freude bereiten und dich Dankbarkeit fühlen lassen. Vielleicht stellst du beim Aufwachen fest, dass du besonders erholsam geschlafen hast und sagst kurz: “Danke”. Oder du sitzt vor dem Beginn deiner Mahlzeit am Tisch und bedankst dich bei Mutter Natur dafür, das sie diese gesunden und köstlichen Lebensmittel für dich bereitgestellt hat, den Menschen, die diese Lebensmittel pflanzten, ernteten und dir zum Kauf anboten.

Letztlich, danke auch dir selbst für die Zubereitung dieser schmackhaften Speise. Probier es aus!

Desto öfter du das Gefühl der Dankbarkeit empfindest, umso bewusster und vermögender wir dein tägliches Leben! Und umso weniger Materie (Besitz) benötigst du um dich herum. Nach und nach begreifst du die Überflüssigkeit einer gewissen Menge materiellen Bestitzes und beginnst dich davon zu lösen.

In diesem Sinne wünschen wir allen LeserInnen ein gefühlsreiches dafür material-sparendes Weihnachten 2016. Und für die jenigen unter Euch, die gerade gar keinen Bezug zum Thema Dankbarkeit haben, anbei ein paar kleine “Denkanstöße”

Dankbarkeit für…

…die Familie und deren Gesundheit
…die Luft zum Atmen
…das gute Wasser zum Trinken
…die Freunde und deren Gesundheit
…die täglichen Speisen
…den täglichen Luxus des Genusses
…gemütliche Wohnung
…Kleidung
…europäische Toilettenanlagen (Bäder)
…für die täglichen Möglichkeiten

Dankbarkeit ist ein Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen, oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich.[1] Geschichtlich gesehen, stand und steht die Erfahrung der Dankbarkeit im Blickpunkt einiger Weltreligionen[2], und sie wurde intensiv diskutiert von Moralphilosophen wie etwa Adam Smith in seiner Theorie der ethischen Gefühle (1759). Das systematische Studium der Dankbarkeit begann innerhalb der Psychologie erst um das Jahr 2000, vielleicht weil sich die Psychologie traditionell eher mit dem Verständnis negativer als mit dem positiver Emotionen befasst. Aber seit der Entstehung der positiven Psychologie[3] befindet sich Dankbarkeit im Mainstream psychologischer Forschung.[4]