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Wer oder Was?

Wer oder Was?

Herzlich Willkommen
365 (1) -Wer oder Was ist Zauberfrau?

Was oder wer Zauberfrau ist…?

Meine ganz persönliche Zauberfrau-Reise begann spätestens im Jahr 2009. Nach der Geburt meiner Tochter stand ich erneut vor der Frage meiner zukünftigen Lebensplanung. Bis zur Geburt meines Kindes, war ich überzeugte „Projektarbeitern“. Ich schlich mich durch die Zeit und verbrachte meine Tage mit der Arbeit in und an gemeinnützigen Vereinen und deren Projekten. Gelegentlich hielt ich mich mit Zwischenjobs und Auftragsarbeiten über Wasser.

Erst im Jahr 2007 mit meiner Entscheidung, viel mehr dem Gefühl zu dieser Entscheidung, mein Kind ambulant zu entbinden, habe ich mir ein inneres Muster, eine Art persönlichen Wertemaßstab für „das richtige Gefühl“ angeeignet.

Mit der Geburt meiner Tochter wuchs mein einst winziges Maß an Selbstverantwortung um ein Vielfaches.

2009 war ich noch der festen Überzeugung, dass ein Studium der einzige Weg sei, all meine Ziele zu vereinen. Nach einem persönlichen Coaching, durch Dr. Petra Bock, wurde mir dieses „richtige Entscheidungsgefühl“ ein maßgebender Wegbereiter. Ich beschloss, fortan selbstständig zu arbeiten und mein erlangtes Wissen im Bereich „Projektfinanzierung & Fundraising“ weiterzugeben. Darüber hinaus, war es mein Ziel meine „wahre Berufung“ zu finden.

Meine Entscheidung und mein Wunsch war es, mich lebenslänglich mit den Dingen zu beschäftigen, die ich besonders gut kann, die mir besonders viel Freude bereiten und damit erfolgreich zu werden. Es stellte sich die Frage, was kann ich besonders gut?

Um ehrlich zu sein, ich war ratlos aber überzeugt. Wie konnte sich Ratlosigkeit und Unwissenheit so gut anfühlen? Gegen Unwissenheit hilft bekanntlich viel Lesen und Lernen. Das tat ich – Sammelbändeweise Erfolgs- und Lebenshilferatgeber.

Von Bodo Schäfer, beispielsweise, erhielt ich das Wissen, dass zu jedem Erfolg ein Lehrer gehört, der einem entscheidende Erfolgsgeheimnisse anvertraut und einen an seinen Erfahrungen teilhaben lässt. Folglich, wie sollte ich an einen Mentor gelangen?

Wer, sollte sich ausgerechnet für mich Zeit nehmen? Sicher, Coaches und Mentoren lassen sich gegen Barzahlung buchen aber so viel Hilfe wie ich benötigte, konnte ich finanziell niemals vorstrecken. An dieser Stelle begegnete mir Pierre Franck mit seinem Buch: „Wünsch es dir einfach“. Was tat ich also? Richtig, ich wünschte es mir einfach. Gesagt, getan. Was hatte ich zu verlieren? Ein Wunsch kostete schließlich kein Geld.

Ende des Jahres 2009 ging der Wunsch in Erfüllung und ich lernte meinen Mentor kennen. Gemeinsam erarbeiteten wir mein individuelles Thema das all meine Ansprüche in sich vereinen sollte. Dieser Prozess dauerte, bis zu den ersten sichtbaren Resultaten, 12 Monate. Zauberfrau.TV wurde zu meinem „Ausgangsarbeitsfeld“.

Ziemlich bald gelangte ich zu der Überzeugung, dass Wünschen tatsächlich funktioniert.

Folglich, könnte ich mir einfach meinen Traumberuf und Erfolg wünschen?

Jedoch wurde ich eines Besseren belehrt. Meine ersten offenen Bekenntnisse dieser Überzeugung sowie Veröffentlichung meiner gesammelten Erkenntnisse wurden zeitnah als „esoterischer Hokuspokus, Kreationismus und Schwachsinn“, abgestempelt.

Wie konnte es sein, dass etwas so Einfaches und scheinbar so Gutes auf so viel Antipathie stieß? Weshalb gibt es nur so wenige Menschen, die von dieser Möglichkeit des Wünschens wissen, geschweige denn, daran glauben?

Ich begann mir weiter Menschen und Dinge in mein Leben zu wünschen, von denen ich der Überzeugung war, sie würden mir auf meinem Weg weiterhelfen.

Wer oder Was?

[M]eine Kreisgeschichte (36)

Herzlich Willkommen
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Female Holding

Neben den vielen schönen Aufnahmen und Interviews wurde ich mit meinem ersten “Holding” beschenkt. Wir waren vier Frauen die einander zu zweit, je abwechselnd, 15 Minuten in den Armen hielten, wobei die eine ihren Kopf auf dem Herzen der anderen ablegen durfte und dabei, ähnlich wie ein Säugling beim Stillen, gehalten wird.

Zugegeben, da ist etwas Mut erforderlich um sich einer fremden Frau in die Arme zu legen, sprich so nah bei einander zu sein. Gesetz dem Fall du hast dich, als Frau oder Mann “überwunden”, dich deinem Holdingpartner/in hinzugeben kannst du umgehend erfahren, was Story meint, wenn er sagt, wir sollten uns vorstellen, wie es sich anfühlt wieder völlig unschuldig zu sein, wie Kleinkinder.

Im Anschluss fuhren wir weiter nach Oberbrunn zum CircleWay Leadership Seminar. Hier trafen wir, zum letzten Mal für dieses Jahr, Manitonquat und Ellika Linden.

Während der letzten Wochen hatten sich die Wogen zwischen Martin und mir, mittels Reden und einander Zuhören, geglättet. Wir hatten beide versucht unseren Spaß von “woanders” her zu bekommen und entschieden uns nach unseren Abenteuern erneut für einander. Wir kamen beide zu der Erkenntnis, dass wir uns täglich „neu“ für einander entscheiden könnten.

Oberbrunn beschenkte uns mit der Möglichkeit als “Anschauungsobjekte” für Storys-Paarcounceling zu dienen, was wir gern annahmen. Darüber hinaus, war das Seminarhaus ein altes Schloss samt eigener Kapelle die, ohne Altar jedoch mit Orgel ausgestattet, über einen wunderbaren Resonanzraum verfügte.

Im Anschluss fuhren wir weiter nach Oberbrunn zum CircleWay Leadership Seminar. Hier trafen wir, zum letzten Mal für dieses Jahr, Manitonquat und Ellika Linden.

Während der letzten Wochen hatten sich die Wogen zwischen Martin und mir, mittels Reden und einander Zuhören, geglättet. Wir hatten beide versucht unseren Spaß von “woanders” her zu bekommen und entschieden uns nach unseren Abenteuern erneut für einander. Wir kamen beide zu der Erkenntnis, dass wir uns täglich „neu“ für einander entscheiden könnten.

Oberbrunn beschenkte uns mit der Möglichkeit als “Anschauungsobjekte” für Storys-Paarcounceling zu dienen, was wir gern annahmen. Darüber hinaus, war das Seminarhaus ein altes Schloss samt eigener Kapelle die, ohne Altar jedoch mit Orgel ausgestattet, über einen wunderbaren Resonanzraum verfügte.

[M]eine Kreisgeschichte (36)

[M]eine Kreisgeschichte (34)

Herzlich Willkommen
[M]eine Kreisgeschichte (34)

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In diesem Augenblick wechselte irgendetwas in mir. Das Ende dieser Beziehung, dieses Teams und dieser Reise wäre nicht automatisch mein Lebensende. Es war lediglich eine weitere Station. Mir war als hätte ich in dem damaligen Traum noch ein Stück weiter geträumt, was mir jetzt das Gefühl von “Alles-ist-gut” eröffnete.

Gestärkt durch die neuerliche Gefühlsänderung betrat ich das Pub. In weiser Voraussicht in der kommenden Nacht nicht allzu viel Schlaf abzubekommen entschied ich, wider mein Bedürfnis den Liebeskummer zu ertränken, nur eine Whiskey und nur eine Ale-Sorte zu probieren.

[Was dann auch völlig ausgereicht hatte.]

Ein wenig beschwipst bestieg ich, von Martin und Heiko verabschiedet, morgens um 04.30 Uhr, irgendwo in der Provinz Irlands einen Bus, der mich nach Dublin zum Flugzeug Richtung Heimat bringen würde.

Mit Betreten des Busses hatte ich beschlossen, das Drama der Reise und das Ende der Beziehung in Irland zu lassen. Während der beinahe dreistündige Busfahrt kauerte ich auf meinem Sitz. Im Halbschlaf hörte Marshall Rosenbergs Einführung in die Gewaltfreie-Kommunikation.

Mit dem Abheben des Fliegers bekräftigte ich mein Vorhaben “den alten Scheiß” auf der Insel zurück zu lassen und schlief ein.

Martin künftig völlig aus dem Weg zu gehen wäre nicht möglich gewesen, da wir eine gemeinsame Wohnung teilen.

Nach seiner Ankunft zog er deshalb erst einmal für einige Zeit in den Laden.

Nur noch 120 Stunden

Unsere erste Dreh-Tour endete „offiziell“ mit der Heimkehr von Heiko und Martin in der ersten Septemberwoche 2015. Der zweite Teil war, nach einer zwei-wöchigen Pause, in Berlin angesetzt.

Paul, Heiko, Martin und ich waren angereist, um Gabriele Seils, ihrerseits Trainerin für Gewaltfreie-Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg, zu interviewen.

Frau Seils ist erfahrene Journalistin und Autorin. Sie interviewte einst Marshall B. Rosenberg bei einem Deutschlandaufenthalt persönlich. Seither war sie zur überzeugten Vertreterin dieser Methode geworden.

In der darauffolgenden Woche fuhren die Jungs Richtung Göttingen. Professor Gerald Hüther hatte unserer Bitte um ein Interview stattgegeben. Erst am Wochenende trafen wir uns in der Lebensgemeinschaft “Tempelhof” wieder.

Erleichtert, über die erfolgreiche team-interne Kommunikation konnten die Dreharbeiten fortgesetzt werden. Es war nicht, dass wir bis dahin über irgendetwas der ersten Tour gesprochen hätten. Was vorgefallen war, lag im Nebel der Verschwiegenheit.

Da der wärmende Sommer endgültig dem Herbst gewichen war, toppte das Spa im Tempelhof alle bisherigen Gemeinschafts- und Camp-Sanitäreinrichtungen. Dieses Spa verfügt über eine riesige Sauna, einen riesigen Meditationsraum und eine normal große Infrarotkabine, die wir ausgiebig nutzen durften.

Die Aufnahmen im Tempelhof waren für uns, im Verhältnis zur Sommertour, entspannt. Unser Team reduzierte sich alsbald wieder auf drei Personen, da Paul zwecks Studium, Freundin und Job dringend nach Hause zurückkehren musste.

[M]eine Kreisgeschichte (34)

[M]eine Kreisgeschichte (33)

Herzlich Willkommen
[M]eine Kreisgeschichte (33)

Irgendwann hörte ich Trommeln und empfand ein intensives Ziehen in Bauch und Herz. Dieses Gefühl war mir bekannt, Eifersucht.

Bis vor einer Sekunde war ich wütend auf Martin gewesen. Urplötzlich, in der anderen Sekunde kreierte mein Verstand eine Geschichte Martin würde mich ausnutzen und er sei sowieso viel zu jung für mich und er würde mich genau deshalb bestimmt irgendwann verlassen, um sich eine Jüngere, weniger hysterische Freundin, zu suchen. Während ich dort räumte, kam ein Camp-Teilnehmer vorbei. Er fragte mich, ob er mir helfen könne, was ich dankbar bejahte. Im Gegenzug fragte ich ihn, ob er wüsste, wer dort trommelte. Obwohl ich die Antwort bereits erahnte, zog sich mein Inneres zusammen als er mir sagte, die Trommelnden wären Martin und eine andere Camp-Teilnehmerin.

“Also doch”, dachte ich mir. In den folgenden zwei Tagen war ich kaum in der Lage mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Teile von mir waren ständig damit beschäftigt Martin zu provozieren und zu kontrollieren. Am dritten Tag hatte ich von meinem eigenen Verhalten die Nase endgültig voll.

Wir trafen uns zu einem Zwiegespräch in der Jurte. Wir saßen dort bestimmt eine Stunde und erklärten einander unsere Gefühle, was zur achtsamen Beendigung unserer Liebesbeziehung führte. Ab diesem Zeitpunkt war ich dann “out-off-order”. Während der Dreharbeiten war ich auf „Autopilot“ gestellt, da ich ansonsten die ganze Zeit mit Weinen verbracht hätte.

Hokuspokus Heimreise

Die letzten Stunden meines Irlandaufenthaltes waren von Melancholie geprägt. Zum feierlichen Ende des Camps wurde beschlossen den Nicht-Einheimischen eine echt irische Pub-Nacht zu zeigen.

Mitten im irischen-nowhere befand sich ein kleines Haus. Ungefähr zehn Autos parkten davor. Der Eingang des Pubs wurde umrahmt von zwei völlig eingestaubten Schaufenstern, die ungefähr zu Queen-Viktoriazeiten, letztmalig mit kunstvoll drapiertem Porzellan ausstaffiert worden waren.

In diesem Augenblick ereilte mich das beeindruckenste Déjà-vu meines bisherigen Lebens. Gemeinsam standen wir dort mit Martin und Heiko vor dem Pub. Traurigkeit und Melancholie im Bauch, im Bewusstsein des Faktes, es würde unser letzter gemeinsamer Abend sein, drehte ich mich um und sah in diese Schaufenster. Im gleichen Augenblick machte sich dieses apokalyptische Gefühl in mir breit. Ich wunderte mich über diese „spezielle Art der Schaufensterdekoration“ und wie ich mich so wunderte, erkannte ich, dass ich bereits anderthalb Jahre zuvor, exakt diese Szene geträumt hatte.

Dieser Traum hatte mich damals so sehr berührt, dass ich ihn sogar einem Freund erzählte. Das markante Wiedererkennungselement zwischen Traum und jetziger Wirklichkeit, war das mit staubigem Porzellan dekorierte Schaufenster. Wie oft erträumt man sich so etwas schon?

[M]eine Kreisgeschichte (33)

[M]eine Kreisgeschichte (32)

Herzlich Willkommen
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An diesem Tag verlief der Kreis im Zick-Zack.

Irgendwie war jeder mal an der Reihe das Team verlassen zu wollen. Irgendwie war jeder mal schuld an irgendwas. Irgendwann war wieder Stille bis Dave eröffnete, aus privaten Gründen, die Tour beenden zu wollen. Darüber hinaus würde er seinen Lebensmittelpunkt künftig nach Jena verlagern und stünde somit auch dem weiteren Projekt nur noch eingeschränkt zur Verfügung.

Für Nadine stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest, dass sie die Tour abbrechen würde, was beinahe automatisch zur Folge hatte, dass Paul sie begleitete und ebenfalls die Tour an diesem Punkt beenden würde. Traurigkeit machte sich breit als wir erkannten, dass nur drei von uns den letzten Teil der Tour fahren würden. Als wir am gefühlten Endpunkt der Stille ankamen, dort wo es scheinbar nichts mehr zu sprechen gab, begann die dritte Phase nach Scott Peck.

Der Raum der Leere und Stille.

Vielleicht wussten wir auch irgendwie, dass wir als Team, so wie bis dahin, nicht langfristig funktionieren würden, weshalb ein Wechsel in die vierte Phase, dem authentischen Raum, nicht möglich gewesen war.

Der letzte Tag unseres Kreismarathons, Tag 3, endete mit einem privaten und letzten Konzert von und für uns im Spaceship der Bahai. Wir verabschiedeten uns voneinander und ich mich von der Vorstellung, fortan beruflich in diesem Team zu arbeiten.

Während Paul, Dave und Nadine im Nachtbus Richtung Heimat saßen fuhren Martin, Heiko und ich weiter Richtung Calais um in den frühen Morgenstunden des Folgetages die Fähre auf die britischen Inseln zu erreichen.

Das Ende ist (doch nicht) der letzte Akt.

Gezeichnet vom Schlafmangel und dem emotionalen Auf- und Ab der letzten Tage, wurde ich zum weinerlichen Drachen. Wurde ich nicht angesprochen war ich traurig. Wurde ich angesprochen, reagierte ich gereizt und fauchte.

Obgleich die letzten Tage für eine scheinbare Stärkung der Verbindung zwischen Martin und mir gesorgt hatten, war die Stimmung zwischen uns quasi nicht mehr existent. In einem dieser unzähligen Kreise hatte ich von der Gruppe das Feedback erhalten, mich wie eine Mutter vor Martin gestellt zu haben. Dieses Feedback begann jetzt in mir zu arbeiten. Seine scheinbare Unbeholfenheit brachten mich fortan, mehr denn je, zur Weißglut.

Innerhalb der nächsten 48 Stunden legten wir ungefähr 1 000 Kilometer zurück um schließlich am Zielort, des irischen CircleWay-Summercamp, anzukommen.

Die sommerliche Wärme war dem typisch irischen Wetter gewichen. Am Camp-Ort angelangt, nutzte ich die Mittagspause der anderen um den Camper allein aus- und wieder einzuräumen. Ich hatte diese Arbeit als Frustabbau und Ausrede zum Alleinsein genutzt.

[M]eine Kreisgeschichte (32)