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Sabine Bartscherer

>> Trainerin & Expertin der Scott-Peck-Methode  <<

Interview mit Zauberfrau Sabine Bartscherer (2015)

Ich heiße Sabine Bartscherer und beschäftige mich mit Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Das mache ich hauptberuflich, begleite ich Gruppen durch den Prozess, sodass sie ihn selbstständig weiter führen können.

Das ist eben das besondere an der Methode nach Scott Peck, dass sie sich eben selbst begleiten lernt. Also es gibt dort keinen Leader mehr, sondern eine „Group of all Leaders“. Dieser Titel lässt sich leider nicht übersetzen.

Ich mach das seit 8 Jahren, aber ziemlich intensiv. Ich denke ich habe über 100 oder 100 Workshops mittlerweile begleitet.

Also das spannende an der Methode ist, dass sie eigentlich schon keine Methode mehr ist. Es gibt eigentlich keine Regeln mehr. Es gibt nur noch Empfehlungen und das Setting ist, das man ein Wochenende zusammen im Kreis sitzt.

Das sind in etwa 16 Stunden um einen Zyklus einmal durch zu erleben. Weil es gibt 4 Phasen die man so der Reihe nach idealerweise, aber in Wirklichkeit im zickzack und sonst welchen Kursen durchläuft, aber tendenziell ist zu erkennen das es so Phase gibt die man durchläuft.

Und ein Zyklus ist in etwa 16 Stunden. D.h. es ist ziemlich intensiv das Wochenende.

Also die erste nennt sich Pseudophase, ist aber eher so eine Verliebtheits-, Begeisterungswelle. Der Scott Peck spricht von so einer Partystimmung. Ist alles toll, wir kennen uns. Wir haben das Gefühl wir sind gut im Kontakt.

Es gibt aber viele Themen die irgendwie ausgeklammert werden. Das ist so die Creme. Das ist eine schöne Phase in der auch viel Kraft ist, aber eben noch das essentielle fehlt. Eben das kommt dann in der zweiten Phase zum Vorschein. Da merken dann die Menschen, Uh wer ist denn das eigentlich. Der ist ja ganz anders als ich. Der macht das ganz anders, der will was ganz anderes. Eigentlich sind wir uns ja überhaupt nicht einig. Wir haben uns gedacht wir haben die gleichen Ziele und wir haben sie gar nicht. Und dann gehen eben die Streitereien los.

Diese zwei Phasen gibt es eigentlich in jeder Gruppe die zusammen trifft über längere Zeit. Wenn man dann im Chaos landet und die Gruppe kennt sich damit nicht aus, dann gehen sie wieder zurück in die Begeisterungsphase, versucht es und dadurch heißt sie Pseudophase. Weil man zurückweicht und merkt es fehlt etwas. Meißtens gehen die Gruppen auch außeinander weil es irgendwie langweilig wird.

Und dann gibt es eine dritte Phase, das hat schon der Biomè? erforscht, was also entweder das Zerbrechen der Gruppe bedeutet, oder eben eine dritte Phase, er nennt sie Arbeitsphase, der SP nennt es authentische Gemeinschaft, ist. Der SP, sein Verdienst ist, das er untersucht hat den Punkt wo es sich unterscheidet. Also warum kommen diese Gruppen in den Authentischen Bereich und andere nicht.

Er hat untersucht das Gruppen sich anders verhalten, die in den Bereich kommen. Das was er dort erforscht, diese Verhaltensweisen, das nennt er Empfehlungen. Die werden dann möglichst angewandt, die widersprechen sich teilweise auch, aber es ist eine innere Haltung mit der man dann bisschen besser durch die Chaosphase durcharbeiten kann, sodass sie auch ein Gewinn ist.

Und unsere Erfahrung ist ja auch berechtigter Weise, wenn das Chaos ausbricht dann gehen die Gruppen kaputt. Deswegen wagen sich die Gruppen auch nicht unbedingt in dieses Chaos hinein. Wenn die Erfahrung einmal gemacht, ja wir kommen da durch das Chaos, dann haben wir sogar was schönes erlebt dahinter.

Dann kann eine Gruppe das weiterführen denn Prozess. Also es ist schon gut wenn man das wiederholt mit Fascilitator, aber prinzipiell kennt sich die Gruppe dann in diesem Prozess aus und kann das selbst führen.

Master of Sciene (Solararchitecture), Akademische Expertin für Solares Planen und Bauen. Jahrgang 1966, Architektin, Lektorin auf der Akademie der Bild. Künste/Wien bis 2013 und Facilitatorin „Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck“. 2004-10 Wohnprojekt bei Wien, 2010 Mitbegründerin Lebensgemeinschaft Schloss Oberbrunn.


Ausbildung zur Facilitatorin für den „Community Building Process nach Scott Peck“ bei Edward Groody/Tim Dempsey (USA, CBI), Mona Reaume/Robert Reusing (USA, FCE), Bertens & Kanters (NL) (Zertifizierung, LEP) und bei Workshops des FCE (USA, San Francisco, Detroit). Erfahrung: ca. 160 Workshops, weltweit (auch in englischer/französischer Sprache: Bali, Frankreich, England, Tschechische Republik, Österreich, Schweiz…),

seit 2009 Leitung von nationalen und internationalen Ausbildungsgruppen (Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck).

Mehrere Ausbildungsmodule in „Council“ bei Marlow Hotchkiss, Joe Provisor (Council in Schools).
 
Sie lebt seit 2010 mit ihrem Sohn am Chiemsee, Bayern.

Master of Sciene (Solararchitecture), Akademische Expertin für Solares Planen und Bauen. Jahrgang 1966, Architektin, Lektorin auf der Akademie der Bild. Künste/Wien bis 2013 und Facilitatorin „Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck“. 2004-10 Wohnprojekt bei Wien, 2010 Mitbegründerin Lebensgemeinschaft Schloss Oberbrunn.


Ausbildung zur Facilitatorin für den „Community Building Process nach Scott Peck“ bei Edward Groody/Tim Dempsey (USA, CBI), Mona Reaume/Robert Reusing (USA, FCE), Bertens & Kanters (NL) (Zertifizierung, LEP) und bei Workshops des FCE (USA, San Francisco, Detroit). Erfahrung: ca. 160 Workshops, weltweit (auch in englischer/französischer Sprache: Bali, Frankreich, England, Tschechische Republik, Österreich, Schweiz…),

seit 2009 Leitung von nationalen und internationalen Ausbildungsgruppen (Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck).

Mehrere Ausbildungsmodule in „Council“ bei Marlow Hotchkiss, Joe Provisor (Council in Schools).
 
Sie lebt seit 2010 mit ihrem Sohn am Chiemsee, Bayern.

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