Herzlich Willkommen [M]eine Kreisgeschichte (22)

Alte“ Werte für eine „neue“ Gesellschaft?

C. Callahan: “The news for modern culture are usually bad. And it`s so amazing to find another channel to meet…You`ll find out, what I found out, experiments are going on all over the world of people coming together below the radar of modern culture. So, basically invisibly coming together and building a global network of other sustainable regenerative next adult-based human culture on the earth. And it`s working.

And I can give you so many examples of websites, projects, houses, buildings, communities, global eco-village-networks. I can give you examples of intentional communities. I can give you examples. They are all there. So, hope, that they are all listed in the back of this film and you just start clicking away. Because it will blow your mind what`s going on out there. So please come and enter the game.

Die Lenzwaldgemeinschaft – Puls der Erde e.V.

In der Drehpause erzählten uns die Callahans von ihrem Gemeinschaftsprojekt sowie ihrem „Weg des Kreises“, dem Weg wie es zu dieser Gemeinschaft gekommen war. Bevor sie sich entschieden mit vier weiteren Personen ein eigenes Gemeinschaftsgelände zu begründen hatten sie in der Lebensgemeinschaft „Tempelhof“ gelebt. Wie viele weitere Empfehlungen nahmen wir auch „Tempelhof“ als potentiellen Drehort in unseren Plan auf.

Im Verlauf des Gespräches wurde deutlich, dass die zukünftige Lebensgemeinschaft der Callahans nur wenige Autostunden von ihrem derzeitigen Lebensort entfernt wäre und somit die Möglichkeit bestünde auch diese Gemeinschaft zu filmen.

Während wir das Kameraset im Bus verstauten telefonierte Clinton mit den Leuten in der Gemeinschaft und besprach mit ihnen unseren Aufenthalt vor Ort.

Als wir die Callahans verabschiedet und das Haus verlassen hatten standen wir vor dem Bus, lagen uns in den Armen und feierten die Aufnahmen des Tages, insbesondere den Schlusssatz von dem wir uns einig waren, dass wir ihn umgehend ins Netz stellen müssten.

Zusammengefasst hatten wir an diesem Tag zwei Mal eine Stunde Interviewmaterial mit den Callahans aufgezeichnet, zuzüglich atmosphärischem Drumherum-Gefilme.

Wir waren dann alsbald losgefahren und hatten beschlossen, uns an diesem Tag selbst ein Geschäftsessen zu erlauben. Unsere Ankunft in der Gemeinschaft war für 22Uhr vereinbart, theoretisch. Wir fuhren wieder nachts.

Ankunft im Lenzwald um circa 0100.

Ein sympathischer Mann um die Vierzig, hager gewachsen, gewährte uns Einlass und erklärte uns mit klaren Worten die Schlafmöglichkeiten sowie den geplanten Ablauf des Folgetages. Zu unserer Überraschung wurden wir erneut beschenkt. Clinton hatte am Telefon mit diesem netten Herrn, der sich mit dem Namen Thomas vorstellte, vereinbart das wir am nächsten Tag eine Einführung in die Methode des Possibility Management erhalten sollten.

Am nächsten Morgen erwachten wir in unseren Zelten. Dieses Mal nicht gebraten oder gekocht, erfreuten wir uns auch hier an den luxuriösen Duschen des Gästehauses. Als wir uns alle am Frühstückstisch trafen, lag seliger Frieden in der Luft. Das Gefühl von Sommer und Urlaub sowie die Ereignisse des Vortages hatten uns „high“ gemacht.

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