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Zauberfrau Aruna

Zauberfrau Aruna

>> Dipl. Tanztherapeutin, CircleWay Expertin <<
Interview mit Zauberfrau Aruna (2014 & 2015)

„Ich erhoffe mir viel so auch mit den Kindern. Also ein Schwerpunkt von Storys Arbeit ist ja die Arbeit mit den Kindern. Also nicht die Arbeit, sondern das Spiel mit den Kindern. Und was ich mir wirklich erhoffe ist, das Zusammensein mit den Kindern. Das klingt jetzt total blöd aber wirklich, „besser zu lernen“.

Den meisten Kontakt, den ich mit den Kindern habe, ist wirklich erzieherischer Art. Und das macht mir überhaupt gar keinen Spaß. Ich erziehe extrem ungern.

Ich habe das mit dem Counseln am Anfang noch über das Telefon gemacht, aber das finde ich schwierig. Sagen halt viele das geht genau so gut, wobei das während ich das mache ist es ok, und dann ist es auch fast genau so gut aber die Hürde ist größer. Ich habe Freundinnen die es kennen und die soetwas ähnliches kennen und da habe ich es schon gelegentlich gemacht mit dem counseln.

Mit dem Claudius habe ich es relativ selten gemacht, aber was ich auch gemacht habe mit ihm ist Wertschätzungszeit. Also wo wir uns wirklich gegenseitig wertgeschätz haben. Wir stehen nicht so arg auf diese, darauf das immer zu timen und dann peeppeep. Das ist nicht so unser Ding. Aber sich wirklich paar Minuten zu nehmen und Wertschätzung auszusprechen. Das haben wir manchmal gemacht und ich finde das sehr angenehm.

Ich finde das Claudius sich total verändert hat was das betrifft. Also wir sind ja echt schon ne ganze Weile zusammen und ich finde das ist… also die Fähigkeit eigene Gefühle wahrzunehmen oder mit Gefühlen zu sein und dem Raum zu geben ist bei Claudius, hat sich total verändert und entwickelt. Nachdem ich da 12 Jahre dran rumgearbeitet habe, ging das durch das Zeug und die Unterstützung ganz schön schnell finde ich.

Ich finde, drei Dinge um die Welt zu verändern ist, sich selbst zuhören und wertschätzen, wahrnehmen, anderen zuhören, die wahrnehmen, die wertschätzen, und was ich total wichtig finde ist glaub ich was mir hier auch noch zu wenig ist, ist diese Rückbindung an die Erde.

Um die Welt zu verändern. Ej, so viele Menschen sind nie im Wald, keinen keine Bäume, da fliegen nur Vögel, hören die nicht, sehen die nicht… da ist kein Wunder das man der Erde keinen Respekt erweist wenn man sie nicht mitkriegt. Und das dritte ist das heraustragen. Also wirklich, das sich die Leute wieder daran erinnern. Also, das Zuzuhören, den anderen und sich selbst und die Erde wieder mitzukriegen, dass dieses “völlig unspektakuläre Wissen” wieder aktiviert wird.

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[M]eine Kreisgeschichte (28)

[M]eine Kreisgeschichte (28)

„Neulich hat jemand zu mir gesagt: „Hey in der Soziokratie macht ihr das auch so, wie in der GFK.“ Am Anfang brauchen wir die Informationen. Ja, wir haben am Anfang der vier Runden, die Informationsrunde. Und bei der GFK ist der erste Schritt: „Hey, jetzt sag einmal, was ist. Was ist Sache, worum geht`s?“ oder: „Was hast du beobachtet, was der andere gerade geredet hat?“

Also wir tauschen aus das die Informationen, dass wir den gleichen Stand haben. Und das zweite ist dann, wie geht es mir damit? Und das machen wir auch in der Soziokratie. Die kannten sich nicht, der Endenburg und der Marshall Rosenberg. In der zweiten Runde sagen wir dann, wie geht es mir damit.

Was denkst du dazu? Was für Gefühle löst es in dir aus? Wir gehen nicht in die Gefühle rein, in der Soziokratie. Aber wir fragen auch, wie geht es dir jetzt mit dem Vorschlag? Und in der dritten Runde geht es dann um das Bedürfnis, wie bei der GFK. Ich finde das jetzt spannend.

Ich habe das noch nie so gekoppelt. Und in der Soziokratie geht es dann in der dritten Runde um die Lösungsfindung. Also jetzt, hast du einen Vorschlag, was sollen wir denn machen? Wie könnte die Lösung ausschauen? Und in der GFK ist die dritte Runde das Bedürfnis. Ich sage jetzt mal was ich brauche. Das ist auch ein Teil der Lösung. Und am Ende sagen wir dann, wie in der GFK diese Bitte. Jetzt formuliere es mal in einer Bitte. Und das Ende ist dann, das die Person für die diese Bitte ausgesprochen wurde zustimmt, ob sie der Bitte folgen kann.

Also ist es ein Beschluss, so wie wir das auch in der Soziokratie machen. Das ist das Lustige. Schön, also die Dinge, die poppen ja eh überall auf. Und da gibt es genug Leute, die jetzt da die Sachen wiederentdecken und entwickeln, die wir brauchen um eine friedliche Welt zu erschaffen.“

G. Seils: „GFK ist eine Methode. Wirklich 4 Schritte um mit Situationen, besonders Konfliktsituationen zu sortieren und zu verstehen und zu klären. Erstmal für sich selbst und dann auch im Gespräch.“

„GFK kann dir erstmal Mut machen. Da stecken ja Bedürfnisse dahinter, hinter meinem Ärger. Und bei dem anderen ja vielleicht auch. WOW, da tut sich ja plötzlich was auf. Also es macht Mut. Es berührt und macht Mut und es gibt auch ein Handwerkszeug an die Hand.“

Die 4 Schritte der Gewaltfreien-Kommunikation sind:

1. Beobachtung.

2. Gefühl,

3. Bedürfnis und

4. die Bitte

G. Seils: „Angefangen mit der Beobachtung, da geht es darum zu gucken, okay, was ist die Realität? Was passiert im Außen? Was sind die Fakten? Und es ist natürlich gar nicht so einfach, weil Menschen die Welt, die Realität unterschiedlich wahrnehmen.“

“So gut wie immer gucke ich durch irgendeine Brille durch. Durch irgendeine Erfahrungsbrille oder Vorstellungsbrille, jeder durch eine andere. Oder viele, viele Verschiedene. Und jetzt gucke ich mal, okay, was kann ich eigentlich wirklich sehen? Ich mache mir die Mühe, das anzuerkennen, dass ich meistens alles Mögliche rein interpretiere. In die Realität und in das Verhalten anderer Menschen, vor allem.“

[M]eine Kreisgeschichte (28)

Zauberfrau Anne

Zauberfrau Anne

Anne Schmid

>> Trainerin & Expertin für Possibility Management  <<

Interview mit Zauberfrau Anne Schmid (2016)

Eine Verbesserung in meiner Beziehung ist, seit dem ich mit dem Possibility Management arbeite, dass ich dableiben kann. Das ist eines der größten Aspekte.

Ich glaube, ich hätte schon 200mal meinen Koffer gepackt, hätte ich nicht Possibility Management in einem meiner Rucksäcke. Es lässt mich da sein. Es lässt mich in Kontakt sein mit meinem Partner. Und es lässt mich vor allen Dingen an den Punkten, wo es für mich schwierig wird, habe ich Tools kennen gelernt, die mich genau in den Situationen mit meinem Partner verbinden, sodass ich wirklich dableiben kann, und über meinen nächsten Schritt gehen kann, der einfach ansteht.

Und sonst habe ich mich raus geflüchtet und bin natürlich immer wieder an diesen Punkt gekommen. Egal, welchen Partner ich hatte. 

Zauberfrau AnneDas ist für mich ein magischer Akt so eine Partnerschaft führen zu können. Und ich glaube ich hätte bis heute keine Kinder. Ich würde alleine durch die Welt rennen mit so einem Fokus auf ein vermeintliches Ziel. Also, es ging mit dem Possibility Management und mit der Beziehung extrem in die Weite und in die Tiefe.

Also, was ich meine, wenn ich sage das Leben wird für mich intensiver ist, dass die Gefühlsgrad auf der Gefühlsebene intensiver wird. Dadurch, dass ich gelernt habe Gefühle erstmal wieder zu fühlen.

Wut, Traurigkeit, Angst und Freude und die auch noch neu verkabelt habe. Also, im Sinne von, dass nicht Wut, Traurigkeit oder Angst schlecht ist, sondern, wie ich die Gefühle für mich nutzen kann. Also die Angst bringt mich unglaublich weiter in meiner Kreativität, in meiner ganzen schöpferischen Arbeit, die ich in meiner Schneiderei auslebe. Die Traurigkeit bringt mich unglaublich in Kontakt und in Verbindung mit Menschen in meiner Beziehung mit meinen Kindern. Und die Wut lässt mich einfach sehr schnell Entscheidungen treffen, in meinem Leben plötzlich. Die lässt mich sehr klar Grenzen setzen. Auch selber, also, wo ist bei mir ein Punkt, „Okay, jetzt ist Schluss und nicht weiter, braucht es gerade viel in unserem Alltagsleben mit den Kindern.“

Also manchmal könnte ich auch sagen, was ist das? Warum muss ich das jetzt spüren, ja?! Da würde ich mich am liebsten taub stellen. Und gleichzeitig merke ich, „Nee, da kann ich Schritte gehen, da kann ich weiter gehen.“ Und das meine ich mit Intensität, wenn ich von Intensität spreche.

Wenn mehr Menschen auf dieser Welt tiefer und bewusster fühlen könnten, dann würden wir mit dem ganzen unverantwortlichen Behandeln unserer Erde einfach aufhören. Wir würden nicht mehr den Müll erzeugen, wo wir erzeugen. Wir würden nicht irgendwelche, ich mein, wir erzeugen Regen, wer sind wir denn eigentlich? Wir würden keine Pestizide mehr auf unseren Feldern verstreuen. Wir würden nicht unsere Böden kaputt machen. Wir würden auch sehr wahrscheinlich unsere Kinder nicht mehr in die Schule schicken.

Sondern sie verbinden, mit dem Wesen Erde. Und es gäbe nicht mehr so viele Einzelkämpfer. Ich bin sicher, wenn Menschen tiefer und bewusster fühlen würden, würden sie sich zusammenschließen, weil sie merken, es geht nicht allein. Es geht im Team. Es würden sich Gemeinschaften bilden. Es würden sich Gemeinschaften bilden, wie ein Geflecht.

Es würden sich Gemeinschaften bilden über den Globus, die zusammenarbeiten. Ich habe immer wieder dieses Bild von diesem, wenn Menschen bewusst und tief fühlen, das ist wie ein Baum, der aus der Erde wächst und der diese Verbindung zum Himmel hat und der diese Wurzeln auf der Erde um den ganzen Erdball drumherum spannt. Und es ist wirklich eine Vernetzung und ein Miteinander. Und wir würden verstehen, dass wir ein gemeinsamer Organismus sind, der lebendig ist. Es würde, glaube ich, echt lebendig werden.

Und wenn ich fühlen kann, was ich jemandem antue, wenn ich mich so oder so verhalte. Und plötzlich die Wahl habe. Dann kann ich schier nicht mehr. Ich kann das eigentlich nicht mehr machen, was ich vorher gemacht habe. Wenn ich fühlen kann und immer wieder vor der Wahl stehe, dann stehe ich auch in der Verantwortung. Dann stehe ich plötzlich in dieser Verantwortung, wenn ich sehen kann, was ich tu`.

Zauberfrau AnneAlso ich kann ein Beispiel geben bei meinen Kindern. Ich kann da auch sagen, ich mache Fehler oder ich behandle sie manchmal so, wie ich das kenne. Ja und wo ich gesagt habe ich werde das nie bei meinen Kindern machen.

Was mir damals angetan wurde in der Situation, das möchte ich meinen Kindern nicht antun. Und schwuppsdiwupps passiert es mir. Aber ich kann fühlen, was in dem anderen passiert.

Ich kann spüren, was dieses Wesen gerade erfahren hat und ich kann in Kontakt gehen und ich kann darüber sprechen. Ich kann sagen, ja, das bin ich und ich mache diese Fehler.

Und ich habe gesehen, was es mit dir macht. Und jetzt kann ich die Wahl treffen, es einfach nicht mehr zu machen und es tut mir leid. Ich glaube nicht, dass wir vor solchen Fehlern gefeit sind. Aber diese Kommunikation, die entsteht, wenn ich es fühlen kann, das finde ich, also das experimentiere ich gerade bei meinen Kindern und das finde ich grandios.

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[M]eine Kreisgeschichte (21)

Herzlich Willkommen
[M]eine Kreisgeschichte (21)

Nach einem halbstündigen Einparkmanöver war es gelungen den Bus zu parken, ohne den kompletten Ortsverkehr lahm zu legen.

In besonders stressigen Situationen pflegte ich besonders viel zu Rauchen. An dieser Stelle empfand ich es allerdings als sinnvoll, bei der ersten Begegnung mit einem strengen Anti-Raucher, nicht nach frischem Zigarettenrauch zu riechen. Diesen Zustand konnte ich bis ungefähr 10 Minuten nach der Drehbesprechung und Begrüßung mit den Callahans aufrechterhalten.

Während die Jungs das Set aufbauten nutzte ich die Zeit um mich, in der linken Hand eine Zigarette, in der Rechten den Zettel mit den Interviewfragen auf eben Selbiges vorzubereiten.

C. Callahan: „Feelings are a very human and organic resource that human beings have as a fuel source for bringing our archetypal lineage, our true calling into the world.”

„What we have discovered is that there are actually simply basically four feelings that a human being can experience and express. And these are, you would call them the four, like the four basic colors, red, green, blue and yellow.

These are the four basic feelings, anger, sadness, fear and joy. And out of those four feelings you can mix together the entire spectrum of human experience of emotions and paint it together with…But if you don`t know the four basic feelings you are kind of lost in an arch form of human loving relationships. So that`s why they are so important.”

„So, for example there is a distinction between what you could call feelings and what you call emotions. And the distinction is easy to distinguish because even though feelings and emotions are both feel like anger, sadness, fear or joy or mixed feelings. In fact, if the feeling lasts longer then about three minutes it`s not a feeling. It`s an emotion.”

“The carrier way of every communication is feelings. And so, it`s so important to understand the basic mechanics of how feelings work. So that you can communicate in your relationships. So that love can happen.”

„When you come together in a circle one of the benefits is that there is a manifold direction of input. So, there can be intelligence from various-different sources.”

„Part of the basic understanding how human beings should come together and work together as we were told by modern culture has to do with the pyramid structure, the hierarchical structure of who is the boss, where is my place? To take this pyramid and expand its dimensions so that in fact it goes all the way around. You have all-of-a-sudden, a circle. You actually-have a galaxy. You have a galaxy of possibilities that were before restricted to a linear power-flow. In the galaxy in the circle, you have interplay of relationships that are possible at different levels. And the thing about a circle is so great. Is, in comparison with a pyramid where there is limited room at the top. You have-to fight to get to the top-positions. There is limited room at the top. In a circle there is unlimited room at the top. Because anybody who can take responsibility to source a project, can run the project. And the circle simply gets bigger. That`s all. So, there is no competition anymore for the high power-positions. Because, every position is a high-power position.”

[M]eine Kreisgeschichte (21)

Zauberfrau Sonia

Sonia Willaredt

>> Trainerin & Expertin für Possibility Management  <<

Interview mit Zauberfrau Sonia Willaredt (2016)

Mein Hintergrund ist, dass ich früh Mutter geworden bin, mit 20. Was vielleicht außergewöhnlich ist, ist das es kein Unfall war, sondern ich wollte mit 18 Mutter werden.

Ich war in einer Wohngemeinschaft und da war eine Frau mit einem ganz kleinen Baby und die hatte irgendwie in der Küche was zu tun und sagte: „Halt mal kurz.“ Und dann war ich da mit diesem kleinen Baby und ab da war es um mich geschehen. Und es war klar, der nächste Freund den ich haben werde, der muss Vater werden wollen. Also es war eine sehr klare Ausrichtung mit 20. Ich bin gerade – ich bin im November 20 geworden und am 01. Dezember ist meine Tochter geboren. Also das hat tatsächlich funktioniert.

Und von dem her, war das schon immer das, was mich am meisten bewegt hat, also Beziehung. Und Beziehung zum Partner oder zu Kindern. Und wie funktioniert das ganze miteinander? Und dann hatte ich zwischendurch auch zwei Kinder, bin inzwischen auch schon Großmutter, also zwei Enkel. Zwei Kinder hat mein Mann noch mitgebracht. Also es ging einfach sehr viel in meinem Leben um Beziehung.

 Ja, was kreiere ich? Und da kann es sein, also ich habe da dieses Beispiel, was ich sooft hatte. Sonntags, Familie und ich decke diesen Tisch und denke, jetzt machen wir ein richtig schönes Familienfrühstück und der Tisch sieht toll aus und alle sitzen drumherum. Und ich denke, jetzt haben wir so dieses harmonische Sonntags-Familienfrühstück und fast immer ist es zum Streit gekommen.

 

Fast immer hat irgendjemand eine Bemerkung gemacht, irgendjemand ist dran gegangen an diesen Haken, diese verbalen. Und ruckzuck hat ein Wort das andere gegeben und irgendwie war das ganze schöne Frühstück dahin.

Das hat nicht funktioniert und ich war dann oft ganz unglücklich und hab mir gedacht, aber ich habe doch eine so gute Absicht gehabt. Also ich wollte es doch guthaben. Ich wollte doch, dass alles schön ist. Und es hat nicht funktioniert. Also, dass allein, das ich das anders will reicht anscheinend nicht. Und es hat auch nicht gereicht, dass ich gesagt habe, „Ich werde jetzt Mutter, ich macht jetzt manche Sachen einfach anders.

Das allein hat nicht funktioniert, weil ich habe mich dabei ertappt, dass ich manche Sätze wirklich wortwörtlich im Originalton gesagt habe wie meine Mutter. Also genau die Sätze, die ich garantiert niemals sagen wollte, kamen im Originalton raus.

Und das hat mich mit der Zeit einfach nachdenklich gemacht. Ich habe gemerkt, ich muss was anderes machen. Ich muss was anderes ausprobieren. Also nur von „hier oben“ funktioniert es nicht. Ich muss wirklich mein Sein verändern. Also mich komplett umdrehen. Und aus dem heraus, ist etwas anderes möglich.

Das es wirklich darum geht, was zu fühlen, was ich verursache, wenn ich etwas in einer bestimmten Art sage, macht das was beim anderen. Wenn ich aber total stumpf bin, dann spüre ich das nicht. Und wenn ich das spüren kann, was ich beim anderen verursache, wenn ich den Schmerz spüren kann von dem, was ich da gerade fabriziert habe. Wie ich vielleicht sogar andere subtil dazu veranlasse mich schlecht zu behandeln, dann erst ändert sich was. Also es muss wirklich, zu mindestens mir muss es erst weh tun, bevor ich meine Hintern hochkriege und was anderes mache.

Ich schätze mal, dass es dein meisten so geht, dass sie nicht aus lauter Begeisterung und Abenteuerlust an die Grenze ihrer Komfortzone gehen und Dinge ausprobieren. Sondern, dass es den meisten so geht wie mir, dass wirklich der Hintern brennen muss. Und das wirklich die Dinge nicht mehr funktionieren, bis die Bereitschaft ist, wirklich an den Rand zu gehen und was Neues auszuprobieren. Wozu ich ermutigen kann, ist nicht so lange zu warten.

Ich persönlich habe eine sehr hohe Leidensfähigkeit. Also ich kann lange, lange Zustände aushalten von denen ich lange schon weiß, dass sie nicht…ja, nicht passen – nicht zuträglich sind, mir nicht guttun. Und das hat manchmal Vorteile, so leidensfähig zu sein und in solchen Fällen ist es aber einfach nur hinderlich. Und ich quäle mich dann länger rum, als es sein müsste

ermutigen, nicht so lange zu warten. Und wenn es e schon klar ist, dass es so nicht läuft, dass die Dinge eben halt so nicht funktionieren, sie nicht noch hundertmal zu wiederholen. Sondern wirklich den Schritt zu wagen. Es gibt inzwischen so viele Menschen. Es gibt so viel Hilfestellungen. Es kann niemand mehr die Ausrede nehmen, „Ich weiß nicht wie“. Es gibt Angebote ohne Ende den nächsten Schritt zu tun und sich an den Rand seiner Komfortzone zu bewegen.

Und eine große Unterscheidung ist tatsächlich, dass ich nicht aus Happy-Beppy-alles-ist-gut bestehe und mir nur genug positive Sätze irgendwie sagen muss, dass alles irgendwie alles schön und gut ist. Sondern, dass ich auch eine Unterwelt habe.

Ja, ich habe irgendwann festgestellt, dass es so einen „Club 2“ in meinem Kopf gibt. Also verschiedene Stimmen, die verschiedene Meinungen haben. Und jetzt könnte man aber sagen, oh, das ist aber bedenklich, vielleicht sollte die mal zu Arzt. Aber ich habe festgestellt, dass es fast allen Menschen so geht. Also es gibt so eine, ich weiß nicht, ob die gesund ist aber eine „normale Art“ der Schizophrenie, die uns jeden Alltag begleitet. Und da gibt es diese tadelnden Stimmen.

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[M]eine Kreisgeschichte (17)

[M]eine Kreisgeschichte (17)

Gemeinschaftsgründung nach Scott Peck

Trotz der Kürze unseres Aufenthaltes, beschenkte uns auch das „Pacha-Mama“ mit seinen Eindrücken, wie einem imposanten Alpenpanorama und einer kurzen Einführung in die Methode der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck, durch Trainerin Sabine Bartscherer.

Heiko war so frei und hatte Sabine von unseren zwischenmenschlichen Herausforderungen erzählt. Woraufhin sie uns ihre Hilfe anbot mit uns einen solchen Prozess, nach der Methode von Scott Peck, durchzuführen.

Im Gegensatz zum bisher bekannten “Weg des Kreises” steht bei Scott Peck die Gemeinschaft sowie die zentralen Werte einer Gemeinschaft, quasi der gemeinsame Nenner aller Beteiligten, im Vordergrund.

Die vier Phasen der Gemeinschaftsgründung nach Scott Peck:

1. Euphorie

2. Chaos

3. Stille / Leere

4. authentischer Raum

S. Bartscherer: “Ich beschäftige mich mit Gemeinschaftsbildung und zwar der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Das mache ich hauptberuflich, begleite ich Gruppen durch den Prozess. So dass sie ihn selbstständig weiterführen können.“

“Das ist eben das Besondere an der Methode nach Scott Peck, dass sie sich selbst begleiten lernt. Also es gibt dort keinen Leader mehr, sondern eine „Group-of-all-leaders“. Es gibt nur noch Empfehlungen und das Setting ist, das man eigentlich ein Wochenende zusammen im Kreis sitzt. Das sind in etwa 16 Stunden.“

A. Klaiber: “Also für mich war diese Ausrichtung mit diesem Gemeinschaftsbildungsprozess „Scott Peck“ vorher schon bekannt und das war hier auch schon eingeführt. Und die Menschen, die sich schon kannten, die haben das vorher schon praktiziert. Dadurch war das verhältnismäßig schnell, von Anfang an ein stabiles Setting.“

S. Bartscherer: „Also wir haben sehr erfolgreiche Beispiele. Tempelhof, zum Beispiel.“

A. Klaiber: „Die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck, der sehr viel über Gemeinschaften geforscht hat, ist so in vier Phasen aufgeteilt.“

S. Bartscherer: “Es gibt vier Phasen, die man so der Reihe nach, idealerweise, aber in Wirklichkeit so im Zick-Zack und sonst welchen Kursen durchläuft.“